Projekt Boiliedämpfer Teil 2 von Mirko
So nun ist es soweit für den Bericht Teil II! Der Bericht sollte schon viel früher kommen, leider war die Zeit doch sehr begrenzt und irgendwie kam ich nicht zu, den Bericht fertig zu schreiben. Aber da wir wieder einmal Winter haben und doch mehr Zeit haben wie manchmal gewünscht, ist nun auch Zeit dafür!
Wie ihr wisst waren wir im ersten Teil beim Außengestell hängen geblieben was aber schnell voran ging, siehe Bilder erster Teil! Nun war es Zeit die Vorbereitungen zu treffen für das Thermostat, was wir am Deckel anbringen wollten und die Vorrichtung für das ablassen des Wassers was sich im Dämpfer befindet. Der alte Wasserhahn musste mein Vater leider entfernen da er zu groß und nicht wirklich uns was gebracht hätte. Nun hieß es die Vorrichtung zu Drehen für den neuen Ablasshahn mit einer Säule als Wasseranzeige, damit wir sehen können beim Dämpfer wie viel Wasser sich noch im Dämpfer befindet. Schließlich soll er nicht leer laufen und uns den Dämpfer zerstören! Beim Thermostat gab es allerdings ein Problem, der Fühler vom Thermostat hat ein Länge von 5,5 cm. Der Deckel vom Dämpfer hatte ein stärke von etwas über 5 cm. Somit blieb also nicht viel platz das der Fühler richtig arbeiten kann. Aber mein Vater hatte wieder mal eine Riesen Idee. Eines Tages sah ich den Deckel einer Thermoskanne, ja Thermoskanne und hatte mich gefragt was will er damit. Er erklärte mir es, im Deckel des Dämpfers wird ein Loch von beiden Seiten gefräst, im Durchmesser von der Tasse der Thermoskanne. Diese Tasse hatte genau die Länge das sie in den Deckel vom Dämpfer passt, die Tasse wurde mit dem Deckel verschweißt und somit kann der entstehende Dampf richtig vom Fühler gemessen werden! Allerdings musste mein Vater das Schweißen lassen da er in seiner Werkstatt nicht V2A Schweißen kann!
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Nun war es soweit das Gerüst des Innengestell zu fertigen! Wie schon besprochen wollten wir das aus Aluminium fertigen, aber erst mal hieß es die stabilen Schienen zu besorgen was mein Vater über seinen Schrotthändler gelang. Allerdings war die Frage, bauen wir das Gestell am Deckel von Dämpfer an, wie erst gedacht von mir, oder hat mein Vater noch eine andere Idee, was natürlich so war! Da der Dämpfer eine abfallende Nut hat meinte mein Vater wir lassen das Gestell mit Siebe im Dämpfer, womit er Recht hat weil wenn das Gestell am Deckel ist, muss der Deckel so exakt angehoben werden das man das Gestell nicht im Dämpfer verkanntet. Auch war die Frage, fertigen wir die Siebe viereckig an oder Runden wir sie an beiden Seiten ab. Wir wollten natürlich kein Platz verschwänden und haben uns fürs abrunden entschieden! Was natürlich ein erheblichen Arbeitsaufwand mehr bedeutete für mein Vater aber ich muss stolz dazu sagen so ein Innengestell mit Einschubsieben hat noch niemand gebaut!
So nun aber zum Innengestell! Wie schon angesprochen musste das Gerüst dafür geschaffen werden. Die ganze Innenkonstruktion wurde aus Alu gebaut und mit V2A Schrauben verschraubt! Was pure Handarbeit war, Sägen, Schleifen Bohren und Verschrauben war angesagt! Und das in Zahlreicher Form somit das Gestell sich nicht verbiegen lassen kann auch wenn es mal aus der Hand fallen sollte. Die obere Ansicht des Gestells wurde Passgerecht angefertigt das es genau in die schon angesprochene Nut passt, somit ist es auch in allen Richtungen drehbar. Das Gerüst hat unten auch eine Vorrichtung bekommen das wir ein Spritzwassersieb anbringen konnten. Der Name sagt es ja schon, so das Wasser wenn es kocht, nicht ans erste Sieb unserer Boilies spritzt. Was aber in Aktion besser funktioniert wie zu erst gedacht!
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Nun war es an der zeit die Vorrichtung für unsere Siebe zu fertigen und anzubringen. Die Einschübe wurden aus L-Profilen gefertigt, die mein Vater allerdings, siehe Bilder, verkehrt herum angebaut hatte, um keinen Platz zu verschwenden. Mein Vater, wie auch ich, hatten die gleiche Idee, wir brauchen Stopper für die Siebe, das wir die Siebe nicht zu weit herein schieben und somit Probleme beim einlassen des Gestells in den Dämpfer bekommen! Was mein Vater auch realisiert hat! Weiter gab es das Problem bei der Abrundung der Siebe, da an dieser Stelle des Siebes, keine Kante gab wo der Boilie nicht runter Rollen konnte. Somit musste mein Vater aus einigen L-Profile eine Art Schutzblech fertigen und formen somit die Boilies nicht runter Rollen. Diese Bleche wurden denn an den Sieben vernietet. Die Abstände der Siebe hatten wir auf 45mm festgelegt somit haben wir genug Platz für 35er Boilies und der Dampf kann sich noch gut im Dämpfer verwirbeln. Als aller letztes wurde ein halte Griff oben am Innengestell angebracht somit man das Gestell samt Siebe und Boilies nach dem Dämpfgang aus dem Dämpfer bekommt! Was soll ich euch sagen nach fast zwei Monaten Bau unzähligen Stunden was mein Vater am Dämpfer verbracht hatte und bei Minusgraden im Januar und Februar, war der Dämpfer fertig! Von mir aus dafür ein Riesen Lob und Dankeschön!!!
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Am 24.02.11 war es dann soweit und der Testlauf wurde durchgeführt! Wir haben den Dämpfer mit Wasser gefüllt, so das der Boden circa mit 2-4cm Wasser bedeckt ist. In den Sieben haben wir ein Ei gelegt um zu sehen wie der Test funktioniert. Das Wasser wurde durch den Hochleistungskocher innerhalb weniger Minuten zum Kochen gebracht und der Dampf auf über 100 Grad erhitzt! Die Eier waren in wenigen Minuten durch gedämpft!
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Bis zum heutigen tage habe wir den Dämpfer dreimal im Gebrauch gehabt und über 500kg Boilies gedämpft! Leider habe ich noch keine vernünftige Bilder im Gebrauch gemacht, das werde ich aber im März 2012 nachholen und darüber noch mal einen kleinen Bericht schreiben! Ich möchte mich natürlich im Namen aller Carpjunkies die sich beteiligt haben am Dämpfer, bei meinen Vater für dieses Riesen Arrangement bedanken!
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Bis zum Frühjahr 2012!
Gruß Mirko
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